Betriebs- und Projektübersicht
Welche Minen und Anlagen existieren, was sie verarbeiten, welche Ausrüstung installiert ist und welche Ausbau- oder Modernisierungspläne real sind.
Für europäische Anbieter von Bergbauausrüstung, Prozesstechnik und Industriedienstleistungen
Kupfer, Gold, Uran, Kohle, Ferrolegierungen und Aluminium: Bergbau und Metallurgie sind das Rückgrat der Industrie in der Region — und das Segment, in dem europäische Technologie am beständigsten gefragt ist.
Bergbau ist in der Region kein einheitlicher Markt. Es sind eine Handvoll großer Gruppen, eine Schicht mittelgroßer Betreiber und eine wachsende Servicebranche darum herum.
Kasachstan ist der größte Uranproduzent der Welt und eine bedeutende Quelle für Kupfer, Chrom, Ferrolegierungen und Kohle. Usbekistan betreibt einige der größten Gold- und Kupfervorkommen der Region, Kirgisistan ist von Gold geprägt, und Tadschikistan verbindet Aluminium mit einem wachsenden Bergbausektor. Ein Großteil der installierten Ausrüstung stammt aus einer früheren Epoche und wird Schritt für Schritt ersetzt.
Daraus entsteht beständige Nachfrage nach Brech- und Mahltechnik, Flotation, Fördertechnik, Entwässerung, Labor- und Analysetechnik, Automatisierung, Verschleißteilen und den Servicestrukturen dahinter — meist als Modernisierung im laufenden Betrieb statt als Neubauprojekt.
Die großen Lagerstätten der fünf Länder auf einer Karte. Wählen Sie ein Land, einen Standort — oder grenzen Sie die Karte mit einem der Erze darunter ein.
Die Karte zeigt die großen Standorte aller fünf Länder und alle Erze auf einmal. Wählen Sie oben ein Land, um einzugrenzen, oder einen Standort, um zu sehen, was dort vorkommt.
Eine der größten Kupferminen Kasachstans im Osten des Landes, mit eigener Aufbereitung — in den letzten Jahren erweitert.
Ein großer Kupfer- und Gold-Tagebau in der Region Pawlodar im Norden.
Kupferbergbau und -verhüttung mitten in der Steppe — eines der ältesten Kupferzentren der Region.
Der größte Teil des kasachischen Urans wird im Süden per In-situ-Laugung gewonnen. Kasachstan ist seit 2009 der größte Produzent der Welt, mit rund 40 % der Weltförderung.
Einige der größten Chromerzlagerstätten der Welt. Aus dem Erz wird Ferrochrom für die Stahlindustrie.
Einige der größten Kohletagebaue der Welt; die Kohle versorgt die Kraftwerke im Norden.
Polymetallische Erze — Zink, Blei, Kupfer, Gold und Silber — verarbeitet in Ridder und Öskemen.
Eine der größten Gold-Tagebauminen der Welt in der Wüste Kysylkum — betrieben vom Berg- und Hüttenkombinat Navoiy.
Kupfer, Gold, Zink und Molybdän. Der Ausbau des Kombinats Almalyk ist eines der größten Bergbauprojekte der Region.
Eine der höchstgelegenen Goldminen der Welt. Gold ist das wichtigste Exportgut Kirgisistans.
Antimon- und Quecksilbererz nördlich von Duschanbe. Tadschikistan gehört zu den größten Antimonproduzenten der Welt.
Goldbergbau im Serafschan-Tal: die Minen Dschilau und Tarror, der größte Goldbetrieb des Landes.
Die Kupferhütte am Nordufer des Balchaschsees — neben Schesqasghan eines der beiden großen Kupferverarbeitungszentren Kasachstans.
Zink-, Blei- und Silberverhüttung am Irtysch sowie das Titan-Magnesium-Werk — das metallurgische Zentrum Ostkasachstans.
Blei-Zink-Bergbau im Altai-Erzgürtel, Teil des polymetallischen Clusters um Öskemen und Ridder.
Manganerz aus den Lagerstätten von Uschkatyn sowie Blei, Zink und Baryt aus Schairem — in der Region Ulytau.
Eine der größten Zinklagerstätten der Welt, nordöstlich von Schanakorgan im Süden — rund 104 Millionen Tonnen Blei-Zink-Erz.
Bauxit aus der Region Turgai — der Rohstoff für die Tonerderaffinerie in Pawlodar.
Tonerderaffinerie und Aluminiumhütte: eine vollständige Kette vom Bauxit zum Metall.
Kasachstans erste Wolframmine, rund 180 km östlich von Almaty, wurde 2024 eröffnet. Kasachstan verfügt über einige der größten Wolframreserven der Welt.
Uranbergwerke der Region Kökschetau im Norden und ein Berg- und Chemiekombinat.
Wolframmine und Aufbereitung am Fuß des Serafschan-Gebirges in der Region Samarkand.
Braunkohle-Tagebau, eine der größten Minen des Landes; die Kohle versorgt die Kraftwerke.
Kirgisistans zweitgrößte Goldlagerstätte, rund 60 km von Talas entfernt, mit freiem Gold in Quarzgängen.
Ein Kupfer-Tagebau mit eigener Aufbereitung in der Region Dschalal-Abad; Gold fällt als Nebenprodukt an.
Eine der größten Silberlagerstätten der Welt, mit Blei und Zink, im Norden der Provinz Sughd.
Die Aluminiumhütte, eine der größten Zentralasiens und einer der größten Stromverbraucher des Landes.
Natriumsulfat und andere Salze aus der Lagune am Kaspischen Meer — einer der wenigen Orte der Welt, an denen Natriumsulfat von Natur aus in wirtschaftlichen Mengen vorkommt.
Positionen sind ungefähr; die Auswahl zeigt große Standorte, nicht jede Mine. Mehrfarbige Punkte zeigen Standorte mit mehreren Erzen.
Keines dieser Erze wird im gewählten Land in nennenswertem Umfang abgebaut — der Rohstoff Turkmenistans ist vor allem Erdgas.
Wählen Sie einen Standort, damit alle seine Erze leuchten — oder ein Erz, damit nur dieses leuchtet und die Karte nur seine Standorte zeigt. Erneut wählen zeigt wieder alle.
Muruntau in Usbekistan ist eine der größten Gold-Tagebauminen der Welt; Kumtor in Kirgisistan arbeitet auf rund 4.000 m.
Meist ein Nebenprodukt von Kupfer-, Zink- und Bleierzen — im kasachischen Altai und in Almalyk in Usbekistan.
Tagebaue in Aktogay und Bozshakol, Hütten in Schesqasghan und Balchasch. In Usbekistan wird das Kombinat Almalyk ausgebaut.
Polymetallische Erze Ostkasachstans, verhüttet in Öskemen und Ridder; Zink entsteht auch im Kombinat Almalyk in Usbekistan.
Aus denselben polymetallischen Erzen — Blei und Zink kommen meist gemeinsam aus dem Boden.
Manganerz aus den Lagerstätten von Schairem in Zentralkasachstan — für Stahl und Ferrolegierungen.
Eisenerz und Pellets aus Rudny in der Region Kostanai; Stahl aus dem Werk in Temirtau.
Einige der größten Chromerzlagerstätten der Welt, bei Chromtau — verarbeitet zu Ferrochrom.
Gewonnen per In-situ-Laugung im Süden Kasachstans und in der Wüste Kysylkum in Usbekistan.
Eine vollständige Kette vom Bauxit zum Metall in Pawlodar; die Hütte in Tursunsoda ist einer der größten Stromverbraucher Tadschikistans.
Antimonerz aus Ansob in Tadschikistan; eine lange Verarbeitungstradition in Kadamdschai, Kirgisistan.
Titanschwamm und Magnesium aus Öskemen — einer von nur wenigen Herstellern weltweit, Lieferant der Luftfahrt.
Kasachstan verfügt über einige der größten Wolframreserven der Welt; die Mine Boguty bei Almaty wurde 2024 eröffnet. In Usbekistan wird Wolfram in Ingitschka abgebaut.
Kokskohle aus dem Becken von Karaganda versorgt das Stahlwerk in Temirtau; die Tagebaue von Ekibastus beliefern die Kraftwerke im Norden.
Kali für Düngemittel aus dem Werk Garlyk im Osten Turkmenistans.
Natriumsulfat und andere Salze aus der Lagune Kara-Bogas-Gol am Kaspischen Meer — einer der wenigen Orte der Welt, an denen Natriumsulfat von Natur aus in wirtschaftlichen Mengen vorkommt.
Bergbaukunden sind wenige, kennen einander gut und sind skeptisch gegenüber Anbietern, die einmal auftauchen. Die Arbeit besteht darin, bei den Technikern glaubwürdig zu sein.
Welche Minen und Anlagen existieren, was sie verarbeiten, welche Ausrüstung installiert ist und welche Ausbau- oder Modernisierungspläne real sind.
Chefingenieure, Instandhaltungs- und Aufbereitungsleiter, Einkauf — die Menschen, deren Meinung das Vergabegremium übersteht.
Die Beschaffungszyklen der großen Gruppen folgen ihrem eigenen Rhythmus. Wir verfolgen sie, damit Ihr Angebot bereit ist, bevor sich das Fenster öffnet.
Wie Ihre Ausrüstung 3.000 Kilometer von Ihrem Werk entfernt gewartet wird — die Frage, die jeder ernsthafte Bergbaukunde zuerst stellt.
Servicefirmen und Zulieferer, die bereits in den Betrieben arbeiten — geprüft auf Leistungsfähigkeit, nicht auf eine schöne Broschüre.
Technische Klärung, Vergleich des Lieferumfangs und die kaufmännischen Bedingungen — auf Russisch, der Arbeitssprache jeder Mine in der Region.
Ein Bergwerk ist eine Kette von Stationen — jede kauft, verschleißt und braucht Service. Wählen Sie eine Station für den typischen Bedarf.
Labor, Automatisierung und Messtechnik begleiten die ganze Kette.
Bohren, Laden und Fördern, unter Tage oder im Tagebau. Bewetterung und Sicherheit sind hier Pflicht.
Vor- und Nachbrecher zerkleinern das Erz auf mühlengerechte Größe. Hoher Verschleiß, hoher Ersatzteilbedarf.
Mühlen, Hydrozyklone und Siebe — der größte Energieverbraucher der Anlage und der erste Ort, an dem sich Effizienz lohnt.
Trennt die Wertminerale vom Rest. Das Ausbringen wird in Zehntelprozent gemessen — und in Geld.
Eindicker, Filter und Wasserrückgewinnung — unter wachsendem Druck durch Wasserknappheit und Umweltauflagen.
Öfen, Elektrolyse und Gasreinigung machen aus Konzentrat Metall — ein Feld für Prozess-, Mess- und Emissionstechnik.
Uran, Kupfer, Chrom, Ferrolegierungen und Kohle, mit großen Gruppen, die professionell einkaufen und in langen Investitionszyklen denken.
Große Gold- und Kupferbetriebe in Usbekistan, Gold in Kirgisistan, Aluminium und ein wachsender Bergbausektor in Tadschikistan — oft mit staatlicher Beteiligung.
Beantworten Sie fünf kurze Fragen zu Ihrer Lage. Die Balken zeigen, welcher der drei Einstiege am besten passt, und ändern sich mit jeder Antwort.
Eine erste Orientierung, keine Beratung. Bevor wir etwas empfehlen, schauen wir uns Ihren Fall genau an.
Ja, und europäische Prozesstechnik hat dort einen guten Ruf. Der Wettbewerb kommt vor allem von chinesischen und russischen Anbietern über Preis und Lieferzeit.
Wir arbeiten im Rahmen der EU-Exportvorschriften und weisen früh auf alles hin, was sensibel wirkt. Die endgültige Compliance-Entscheidung bleibt bei Ihnen und Ihrer Exportkontrolle.
Bei Ausrüstung im Dauerbetrieb ist irgendeine Form von Service vor Ort — eigen, über Partner oder geteilt — meist überhaupt die Bedingung für den Zuschlag.
Oft ja. Verschleißteile, Messgeräte und Laborausrüstung öffnen Türen bei Betrieben, die mit einer großen Investition bei einem unbekannten Anbieter nie anfangen würden.
Sagen Sie uns, was Sie bauen. Sie bekommen von uns eine ehrliche erste Einschätzung, ob es passt.
Bergbau & Metalle — Zentralasien
Vom Marktpotenzial zum Geschäft.
Beschreiben Sie Ihre Ausrüstung oder Leistung und die Erzarten oder Prozesse, für die sie gebaut ist. Wir sagen Ihnen, wo sie in der Region passt.
Lieber per E-Mail? info@aetek.eu
Amtsgericht Aschaffenburg
HRB 14157
DE288091462
DE644795536634916
AETEK® ist eine eingetragene Wortmarke der AETEK GmbH, Deutsches Patent- und Markenamt (DPMA), Reg.-Nr. 30 2023 202 928 (gültig bis 31. Jan. 2033). Registerauszug ansehen (PDF)
Legal Entity Identifier (LEI) 391200MNLJ2E0R0I6V98, ausgestellt am 16. Aug. 2021 durch den Bundesanzeiger Verlag. Im GLEIF-Register ansehen
AETEK Unternehmensflyer 2026 – Business Development as a Service, auf Englisch. Flyer ansehen